Bei der sicheren Vernichtung von Datenträgern müssen zwei Fragen getrennt beantwortet werden: Wie schutzbedürftig sind die gespeicherten Informationen, und wie stark muss der Datenträger zerkleinert oder unkenntlich gemacht werden? Dafür werden Schutzklasse und Sicherheitsstufe herangezogen.
Schutzklasse: Wie sensibel sind die Informationen?
Die Schutzklasse beschreibt den Schutzbedarf der Informationen. Für die Einstufung zählen unter anderem die möglichen Folgen, falls Informationen in unbefugte Hände gelangen. Unternehmen sollten dazu ihre Datenarten und internen Vorgaben berücksichtigen, statt pauschal dieselbe Einstufung auf alle Geräte anzuwenden.
Sicherheitsstufe: Wie wird der Datenträger unlesbar?
Die Sicherheitsstufe beschreibt Anforderungen an das Verfahren und das Ergebnis der Vernichtung. Welche Stufe geeignet ist, hängt von der Schutzklasse, der Datenträgerart und dem vereinbarten Schutzziel ab. Festplatten, SSDs, Magnetbänder und andere Medien haben unterschiedliche technische Eigenschaften; das Verfahren muss zum Medium passen.
Beides vor der Beauftragung festlegen
Eine nachvollziehbare Auswahl beginnt mit einer Übersicht der Datenträger und der darin enthaltenen Datenarten. Danach werden Schutzbedarf, Sicherheitsstufe und gewünschte Dokumentation festgelegt. Bei Unklarheiten sollten Unternehmen die Einordnung vor Beginn der Vernichtung mit dem Dienstleister abstimmen.
ProCoReX unterstützt Unternehmen dabei, Schutzklasse und Sicherheitsstufe für den beauftragten Umfang einzuordnen. Weiterführende Informationen finden Sie auf der Seite Sicherheitsstufen und Schutzklassen. Für eine konkrete Projektanfrage nutzen Sie bitte die Kontaktseite.
